TEAM GERMANY

Impressions from our fantastic Balintawak Seminar with Coach and Chief Instructor Richard Cotterill #richardcotterill #coachcott #kampfsport #kampfkunst #topfighter #giessen #hessen #germany #postoftheday #balintawak

Gepostet von Defence Lab Deutschland am Dienstag, 23. Oktober 2018

Nur eine Waffe   – Du selbst

 

Wir unterrichten und trainieren Balintawak Arnis nach dem System von Chief Instructor Richard Cotterill.
Wer Lust hat dieses phatastische System einmal selbst auszuprobieren ist bei uns herzlich Willkommen.
Jeden Mittwoch ab 20 Uhr im Fitalis Wettenberg.

Regelmäßige Seminare mit Richard Cotterill werden von uns ausgerichtet und stehen jedem Interessierten offen.

 

Richard Cotterill bei Defence Lab Deutschland

Selbstverteidigung, die funktionieren soll – das ist das Ziel des »Defence Lab Deutschland«: Dazu gehört, gefährliche Situationen zu erkennen und zu vermeiden. Und wenn Vermeidung nicht möglich ist, entsprechend zu handeln.

Dafür hat das Defence Lab ein eigenes System der Selbstverteidigung entwickelt, doch gibt es auch immer wieder Einführungen in andere Stile und Techniken. Genau darum ging es am Wochenende: Am Samstag trafen sich für einen Balintawak-Workshop 22 Teilnehmer aus ganz Deutschland, den Niederlanden, England und Tschechien in dem »AktiVita Fitnessstudio« in Heuchelheim, am Sonntag ging der Kurs dann im »Fitalis Fitnessstudio« in Wettenberg weiter. Seine Technik stellte dabei der »European Chief Instructor« der Balintawak-Kampfkunst, Richard Cotterill, vor. Er trainiert sonst auch mit Polizei- und Militäreinheiten.

Balintawak ist eine Form des Eskrima, einer philippinischen Kampfkunst: Dazu gehören verschiedene Kampftechniken mit Stöcken oder Messern, aber auch der waffenlose Kampf. Diese Techniken gehen nahtlos ineinander über. Das Training fördert ein hohes Maß an Konzentration und Präzision. Im Zentrum steht die Entwicklung der Person.

Aber was ist es, was daran so faszinierend für die Teilnehmer ist? »Das Ganze ist sehr realitätsnah und ohne Schnörkel – es funktioniert einfach«, sagte Ralf Schmidbauer, Leiter der Firma »Defence Lab Deutschland«.

Mittlerweile sind die Kursteilnehmer dazu übergegangen, die gezeigten Übungen im Partnertraining selbst zu erproben. Für jede Paarung nimmt sich der »Chief Instructor« Zeit, um die Bewegungsabläufe zu überprüfen, Ratschläge mitzugeben oder auch mal kurz selbst als Übungspartner einzuspringen. Auffallend ist auch die Art der Übungen: Der größte Wert wird auf die Bewegung und die Körperhaltung gelegt. »My primary defence is to move – meine Hauptverteidigung ist Bewegung«, erklärt Cotterill.

Mit kurzen Stöcken werden verschiedene Angriffs- und Verteidigungsoptionen vorgeführt. Das sorgt für einige Lacher: »Das ist ja wie beim Tischtennis«, sagt ein Teilnehmer. Tatsächlich erinnern viele der Hand- und Armbewegungen ans Tischtennis. Statt ernsten Gesichtern ist der Spaß ein wichtiger Teil des Trainings: »Every day is a happy day«, sagt Cotterill. Die Sprachbarriere war gering. Cotterill ist gewohnt, auch Menschen zu unterrichten, die Englisch nicht so gut sprechen.

Aber auch ernste Themen waren Teil des Workshops: Eindrucksvoll demonstrierte Cotterill, wie gefährlich ein versteckt getragenes Messer sein kann: Zeit zu reagieren bleibt dabei kaum, obwohl sein Übungspartner bei der Vorführung wusste, was gleich geschehen würde, sah er die Klinge nicht kommen. Deshalb gibt es von dem Experten einen wichtigen Ratschlag: »Die beste Verteidigung gegen jemanden, der ein Messer zieht? Lauf!«